Wir verurteilen einander.
Bewusst oder unbewusst.
Wir vergessen auf Augenhöhe zu sein
und einander liebend zu betrachten.
Jeder hat eine Meinung zu allem.
Jeder weiß über alles Bescheid.
Jeder weiß es besser, als der andere.
Was, wenn es nicht darum geht,
Recht zu haben?
Was, wenn es darum geht,
dem anderen Menschen zuzuhören,
ihn und seine Wahrheit so zu akzeptieren,
wie er ist,
und aus der Kampfenergie auszutreten?

Ich träume von einer Welt,
in der wir einander vorurteilsfrei begegnen,
einer Welt, in der wir versuchen zu verstehen,
anstatt leichtfertig alles und jeden direkt
in die nächstgelegene Schublade zu stopfen.
Ich träume von einer Welt,
in der wir unsere Herzen sprechen lassen
und nicht unseren Hass.
Ich träume von einer Welt,
die fühlende Wesen als fühlend erkennt
und das beschützt,
das es zu beschützen gilt.
Alle Lebewesen.
Mutter Erde.
Ich träume von einer Welt,
in der wir unsere Seelen wieder leuchten lassen.
Eine Welt, in der wir miteinander teilen,
anstatt nur an uns selbst zu denken.
Ich träume von einer Welt,
die Menschen jeder Herkunft,
Religion, sexueller Orientierung
in all ihrer Individualität schätzt,
auf dass jedem Menschen dieselben Türen offenstehen mögen.
Ich träume von einer Welt,
die anderen Menschen beim Träumen hilft,
und ihnen hilft, diese Träume in die Tat umzusetzen.
Ich träume von einer Welt,
in der wir ehrlich über unsere Gefühle sprechen,
in der wir emotional verletzlich sein dürfen,
egal ob Mann, Frau oder divers.

Ich wünsche mir, dass wir uns daran erinnern,
wer wir in Wahrheit sind,
wenn alles um uns abfällt,
das nicht Seele und Herz ist.
Ich wünsche mir, dass wir uns begegnen.
Unvoreingenommen wie Kinder.
Dass wir unserer Kreativität wieder Flügel schenken,
weil sie viel zu lange begraben war.
Ich träume von einer Welt,
die Kinderherzen fühlen lässt,
was richtig und wichtig ist,
eine Welt, in der jedes Kind sich frei entfaltet.

Ich träume von einer Welt,
in der wir die Meere von Plastik befreien,
anstatt immer mehr hineinzukippen.
Eine Welt, in der wir uns bewusst machen,
dass all das, was wir tun, Spuren hinterlässt,
auch wenn wir diese Spuren manchmal nicht sehen können.
Ich träume von einer Welt,
die aufhört, sich Tag für Tag selbst zu vergiften.
Ich träume von einer Welt,
die Gesundheit mehr schätzt,
als das Funktionieren um jeden Preis.
Ich träume von einer Welt,
in der wir einander umarmen,
weil wir ehrlich zugeben können,
dass wir einander vermisst haben.
Ich träume von einer Welt,
die besser ist als das beste Szenario,
das wir uns ausmalen könnten.
Ich träume von einer Welt,
in Liebe.

Mögen wir die Waffen niederlegen,
egal ob physisch oder im Geiste,
mögen wir Frieden fühlen
und ihn wie ein Leuchtfeuer in und um uns ausbreiten lassen.
Mögen wir unsere alten Ketten hinter uns lassen
und aufhören nach dem zu suchen,
das nicht für uns ist.
Mögen wir tanzen, lachen und weinen,
mögen wir lieben und trauern,
mögen wir loslassen,
wenn es an der Zeit ist,
und neu beginnen.
Mögen wir den Mut fühlen für diese neuen Schritte.
Mögen wir uns trauen,
allein zu sein, wenn da gerade niemand ist,
der an unserer Seite geht.
Mögen wir all das, was wir tun wollen,
in diesem Leben und auf dieser Erde anpacken.
Mögen wir das Leben lieben
und uns geliebt fühlen,
von Engeln getragen
an allen Tagen.
Mögen wir ganz leise und still in uns werden
und darauf lauschen,
was das Leben, was das Universum
uns zuflüstert.

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